Europäische Vereinigung der Freunde Henry van de Veldes e.V.

Welcome – Bienvenue – Willkommen

Die Europäische Vereinigung der Freunde Henry van de Veldes e.V hat sich zum Ziel gesetzt, das künstlerische Werk Henry van de Veldes in Europa einem größeren Kreis zugänglich zu machen, die Erinnerungen an ihn wachzuhalten und dazu beizutragen, dass Architektur und Kunsthandwerk der Gegenwart seine Vorstellungen von einem Gesamtkuntwerk weiter verfolgen.

Der Sitz der Vereinigung ist im Haus Schulenburg Gera, einem Gesamtkunstwerk Henry van de Veldes. Das Gebäudeensemble entwarf er 1913/14 für den Industriellen Paul Schulenburg und Familie.

Professorin des Jahres ist die Präsidentin der Europäischen Vereinigung der Freunde Henry van de Veldes e.V.

Liebe Freunde,

es ist kein Geheimnis. Das Angstfach vieler Medizinstudenten ist die Anatomie. Glücklich können sich all jene schätzen, die dieses Grundlagenfach anschaulich und berufsorientiert vermittelt bekommen. So geschehen in der Martin-Luther-Universität in Halle. Dort lehrt seit 2011 Professor Heike Kielstein. Ihre Studenten sind begeistert.

Am 15. Januar erhielt Heike Kielstein eine besondere Auszeichnung: Sie wurde zur Professorin des Jahres in Deutschland im Fachgebiet „Medizin und Naturwissenschaften“ gewählt. Als erste Lehrstuhlinhaberin aus Sachsen-Anhalt und als zweite Professorin aus den ostdeutschen Bundesländern wird der Anatomin diese Ehre zuteil. Für den Preis der Unicum-Stiftung und der Bundesministerien für Bildung & Forschung und Wirtschaft & Energie und waren mehr als 2000 Hochschullehrer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet in vier Kategorien vorgeschlagen worden.

Das Team des Henry van de Velde – Museums Haus Schulenburg gratuliert besonders gern. Denn Heike Kielstein ist die Präsidentin der Europäischen Vereinigung der Freunde Henry van de Veldes e.V.

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Besuchen Sie Haus Schulenburg und die aktuellen Ausstellungen.

Wir freuen uns auf Sie.
Mit herzlichen Grüßen
Rita und Volker Kielstein

 

Nischenkunst in der DDR – Ausstellung im Haus Schulenburg

(verlängert bis April 2018)

So war die Ausstellungseröffnung:

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Mit der offiziellen Staatskunst der DDR („Sozialistischer Realismus“, „Bitterfelder Weg“ etc.) geriet nach der politischen Wende das Werk von mindestens zwei Künstlergenerationen, die abseits des verordneten Denk-, Moral- und Formenkanons standen, in den Hintergrund.

Am 22. April 2017 eröffnete im Haus Schulenburg Gera, Straße des Friedens 120, die Ausstellung „GRAFIK in der DDR – MEDIUM der FREIHEIT“, die bedeutende Arbeiten dieser Künstlergenerationen in den Mittelpunkt rückt.

Besonders in der Grafik erhielten sich Künstler in der DDR beachtliche Freiräume, künstlerische Vielfalt und Experimentierfreude. Für das nicht sehr zahlungskräftige kunstinteressierte DDR-Publikum  bot sich Grafik als erschwingliches Sammelobjekt, verbindendes Element nonkonformer Gesinnung und Quelle von intellektueller Lebensqualität an.

So erschienen zahlreiche handwerklich und drucktechnisch hervorragende Mappenwerke und Einzeldrucke in vergleichsweise geringen Auflagen. Die Grafiken erleben heute eine Renaissance in Bezug auf künstlerische Wertschätzung und Preis. Sie demonstrieren, „was Kunst in der Diktatur leistete“.

Die großen repräsentativen DDR-Grafiksammlungen von Georg Brühl, Chemnitz und Lother Lang, dem Herausgeber der Kabinettpresse Berlin, gelangten schon vor einigen Jahren in die Sammlung der Eremitage in St. Petersburg und in das Getty-Museum in Los Angeles.