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Die Europäische Vereinigung der Freunde Henry van de Veldes e.V hat sich zum Ziel gesetzt, das künstlerische Werk Henry van de Veldes in Europa einem größeren Kreis zugänglich zu machen, die Erinnerungen an ihn wachzuhalten und dazu beizutragen, dass Architektur und Kunsthandwerk der Gegenwart seine Vorstellungen von einem Gesamtkuntwerk weiter verfolgen.

Der Sitz der Vereinigung ist im Haus Schulenburg Gera, einem Gesamtkunstwerk Henry van de Veldes. Das Gebäudeensemble entwarf er 1913/14 für den Industriellen Paul Schulenburg und Familie.

Nischenkunst in der DDR – Ausstellung im Haus Schulenburg

So war die Ausstellungseröffnung:

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Mit der offiziellen Staatskunst der DDR („Sozialistischer Realismus“, „Bitterfelder Weg“ etc.) geriet nach der politischen Wende das Werk von mindestens zwei Künstlergenerationen, die abseits des verordneten Denk-, Moral- und Formenkanons standen, in den Hintergrund.

Am 22. April 2017 eröffnete im Haus Schulenburg Gera, Straße des Friedens 120, die Ausstellung „GRAFIK in der DDR – MEDIUM der FREIHEIT“, die bedeutende Arbeiten dieser Künstlergenerationen in den Mittelpunkt rückt.

Besonders in der Grafik erhielten sich Künstler in der DDR beachtliche Freiräume, künstlerische Vielfalt und Experimentierfreude. Für das nicht sehr zahlungskräftige kunstinteressierte DDR-Publikum  bot sich Grafik als erschwingliches Sammelobjekt, verbindendes Element nonkonformer Gesinnung und Quelle von intellektueller Lebensqualität an.

So erschienen zahlreiche handwerklich und drucktechnisch hervorragende Mappenwerke und Einzeldrucke in vergleichsweise geringen Auflagen. Die Grafiken erleben heute eine Renaissance in Bezug auf künstlerische Wertschätzung und Preis. Sie demonstrieren, „was Kunst in der Diktatur leistete“.

Die großen repräsentativen DDR-Grafiksammlungen von Georg Brühl, Chemnitz und Lother Lang, dem Herausgeber der Kabinettpresse Berlin, gelangten schon vor einigen Jahren in die Sammlung der Eremitage in St. Petersburg und in das Getty-Museum in Los Angeles.